Höhlenforschung im Drachenloch von

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Neue Gattung Höhlenbären |
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SVP Schwamendingen |
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aktualisiert am 19.5.06:
Neue Fotos
und Informationen des Drachenlochbesuches vom 6.8.2003. Dabei wurden
zum erstenmal überhaupt Fotos der Höhle V
gemacht!
Ertaunliche Hominidenfunde in Georgien,
sowie spektakulärer Fund eines Hominiden in Zentralafrika!
Der Fund wird auf sechs bis sieben Millionen Jahre datiert und ist somit doppelt so alt wie die berühnmte Lucy aus Ostafrika. Dies berichtet die Fachzeitschrift "Nature". Der Fund erhielt den Namen: Toumai
Fotos der Drachenlochbegehung vom 30.7.2001
Foto: Rudolf Mettler beim Höhlenportal!

Höhlenbär (Ursus spelaeus) gemalt von Toni Nigg 1973
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In Chur ist am 5. April 2000, im Alter von fast 92 Jahren unser Drachenlochfreund, der Zeichner, Maler und Kupferstecher Toni Nigg gestorben. Der gebürtige Vättner, Sohn des Drachenloch-Entdeckers Theophil Nigg, wirkte lange Jahre hindurch als Zeichnungslehrer an der Bündner Kantonsschule und am Bündner Lehrerseminar. Daneben schuf er sich vor allem als feinfühliger Tier- und Landschaftszeichner und als Kupferstecher historischer Stiche einen Namen. |
Künstler unbekannt
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Vättnerkopf mit Höhlenportal
Foto 10.8.96 Rudolf Mettler Chur Foto 15.8.99 Rudolf Mettler Chur
Foto 15.8.99 Rudolf Mettler Chur, Blick von der Kuppel in die Höhle 1 Richtung Eingangsportal.
Die Geschichte des Drachenlochs:
Am 7. Juli 1917 wurden in dieser Höhle, durch den Lehrer Theophil Nigg aus Vättis und seinem damals 9 jährigen Sohn Toni Nigg, Knochen entdeckt und ins Tal gebracht. Am gleichen Tag wurden diese Funde nach St. Gallen gesandt und durch den Konservator Dr. Emil Bächler als Höhlenbärenknochen bestätigt. Eine wissenschaftliche Auswertung dieser Höhle wurde in den Jahren 1917 bis 1923 durch den Oberleiter der Drachenlochforschung, Dr. Emil Bächler, durchgeführt und publiziert. Eine umfassende, permanente Ausstellung der Funde befindet sich im Heimatmuseum des Kantons St. Gallen.
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Foto von F.W. Sprecher, Lehrer von Vättis. Situation vor der Entdeckung der Höhlenbärenknochen am 7.7.1917.
Durchgang von Höhle 1 zur Höhle 2. Durchschlupf (Pfeil) weniger als 50 cm hoch und ca 1 m breit. Rechts der Höhlenteil genannt Kuppel. Dieses Originalfoto wurde durch Toni Nigg mit Bleistift handschriftlich bezeichnet.
Ein Zeitdokument aus der Aussgrabungszeit zwischen 1917 und 1923 bildet die Originalzeichnung von 1921, des Höhlenprofiles von Emil Bächler.
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Foto 10.8.96, Rudolf Mettler, Chur
Das Foto zeigt die Situation 80 Jahre später. Die weisse Linie markiert das Niveau des Höhlenbodens 1917. Die Höhle 2 kann heute in gebeugter Haltung begangen werden.
Lage:
Oberhalb der OrtsgemeindeVättis, im Taminatal, Kanton SG.
Das Drachenloch liegt 2427 m über Meer am Drachenberg. Die auf den Foto ersichtliche Gelbberghütte, wurde im strengen Winter 1999 durch eine Lawine total zerstört..
In der Zwischenzeit wurde in der Nähe des bisherigen Standortes, an einem lawinensicheren Ort, die neue Gelbberghütte erbaut.
Historische Dokumente:
Die Entdeckung und Meldung durch den Brief von Theophil Nigg an den Konservator in St. Gallen vom 7.Juli 1917 und die Vollmacht und Ernennung, von Dr. E. Bächler an Theophil Nigg, zum stellvertretenden Leiter der Grabungen im Drachenloch.
Besucherzahlen der Höhle: (Einträge ins Höhlenbüchlein von Rudolf Mettler, welches sich in einem Behältnis, in der Höhle 1 zwischen der Kuppel und dem Eingang zur Höhle 2 befindet.
Literatur:

Bärenkultstätte
Drachenloch:
Leider wurden im Drachenloch keine menschlichen Knochen (Neanderthalern) gefunden. Bei einer Nachuntersuchung und Durchsicht des Knochenmaterials in St. Gallen, entdeckte der kritische Bärenkultvertreter Brodar eine Knochenflöte. Bestehend aus dem Unterkiefer eines Höhlenbären. Mit diesem Knocheninstrument lässt sich experimentell eine einfache Zweiertonsequenz erzeugen (Hp. Seiler,Maur,ZH 1999).
In der Höhle I und II wurden bei den
von 1917-1923 dauernden Ausgrabungen zwei Feuerstellen entdeckt.1920
wurde im Durchgang zwischen der Höhle II und der Höhle III
eine verschlossene Steinkiste mit Holzkohle freigelegt. In den
Mitteilungen der Schweizerischen Gesellschaft für Ur- und
Frühgeschichte 82, 19999, 227-229 publiziert, wurde die
Holzkohle aus dieser Steinkiste auf ein Alter von mehr als 53'000
Jahre datiert.

(ausgestellt im Heimatmuseum des Kantons St. Gallen)
Toni Nigg hat im Frühjahr 1981, zu Ehren seines Vaters im Ortsmuseum Vättis, eine Ausstellung zum Thema Drachenloch konzipiert und eröffnet.
Oeffnungszeiten und Führungen nach Absprache:
Auskünfte/Informationen: erhalten Sie unter 081/ 306 12 94
Ortsmuseum Vättis:Foto GeoPark
Link zu GeoPark (unter GeoObjekte in der Suchmaschine Drachenloch eingeben, Museen anklicken und dann Drachenlochmuseum ein Blick in die Steinzeit anklicken!)

Links: zum Thema Ursus spelaeus, Drachenloch und Höhlenmalereien